Elke Reichelt

Hauskrankenpflege Altenburger Land

Finanzierung der Hauskrankenpflege


finanzierung

Wer sind die Kostenträger?


In der Regel werden die Kosten von allen Krankenkassen, Sozialämtern, Berufsgenossenschaften, Pflegekassen oder von Ihnen privat übernommen. Es kommt auch vor das, je nach Pflegestufe, Teile der Kosten von Kassen übernommen werden und ein kleiner Teil privat zugezahlt werden muss.

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Pflegeleistungen nach Pflegeversicherungsgesetz (SGB XI)



Sachleistungen:


  • Im Pflegegrad 2 kann der Pflegedienst bis zu 689€ monatlich mit der Pflegekasse abrechnen
  • Im Pflegegrad 3 kann der Pflegedienst bis zu 1298€ monatlich mit der Pflegekasse abrechnen
  • Im Pflegegrad 4 kann der Pflegedienst bis zu 1612€ monatlich mit der Pflegekasse abrechnen
  • Im Pflegegrad 5 kann der Pflegedienst bis zu 1995€ monatlich mit der Pflegekasse abrechnen


Geldleistungen:


  • Im Pflegegrad 2 hat der pflegende Angehörige der Pflegekasse gegenüber einen Anspruch von bis zu 316€ monatlich
  • Im Pflegegrad 3 hat der pflegende Angehörige der Pflegekasse gegenüber einen Anspruch von bis zu 545€ monatlich
  • Im Pflegegrad 4 hat der pflegende Angehörige der Pflegekasse gegenüber einen Anspruch von bis zu 728€ monatlich
  • Im Pflegegrad 5 hat der pflegende Angehörige der Pflegekasse gegenüber einen Anspruch von bis zu 901€ monatlich

Zusätzliche Betreuungs-und Entlastungsleistungen nach §45 SGB XI


Seit dem 01.01.2017 haben Pflegebedürftige aller Pflegegrade (1-5), welche ambulant gepflegt werden, Anspruch auf einen einheitlichen Entlastungsbetrag von 125 € monatlich.

Diese Summe kann zweckgebunden eingesetzt werden für:

  • Angebote im Zusammenhang mit der Tages-und Nachtpflege oder der Kurzzeitpflege
  • Angebote der allgemeinen Anleitung und Betreuung
  • Angebote der hauswirtschaftlichen Versorgung durch zugelassene Pflegedienste
  • Begleitung bei Ausflügen, Spaziergängen, Veranstaltungen oder zum Einkauf

Leistungen der Verhinderungspflege nach §39 SGB XI


Verhinderungspflege kommt zum tragen, wenn die Pflegeperson wegen Urlaub, Krankheit, usw. die Pflege nicht erbringen kann. Ein Nachweis muss nicht erbracht werden.

Bedingungen:

  • der Pflegebedürftige muss bereits seit sechs Monaten gepflegt worden sein, unabhängig davon, ob ein Pflegegrad vorlag
  • eine Pflegeperson muss vorhanden sein
  • die Verhinderungspflege gilt für maximal 6 Wochen im Jahr
  • es können pro Jahr Leistungen in Höhe von bis zu 1612€ in Anspruch genommen werden
  • bei noch nicht in Anspruch genommenen Mitteln der Kurzzeitpflege können die Leistungen auf bis zu 2418€ aufgestockt werden

Wir nehmen Ihre Angehörigen gern im Betreuten Wohnen „Altes Stadtcafe“ Gößnitz für diese Zeit auf.

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